hans krakau - philosophie

Eins haben alle Kunstwerke von Hans Krakau gemeinsam: Am Anfang steht die Idee, ein Thema, das dem Künstler wichtig ist.
Oft setzt sich der in Giebelstadt lebende Künstler mit gesellschaftskritischen und politischen Themen auseinander.
Er liebt es dabei den Menschen einen Spiegel vorzuhalten. Ohne böse Absicht, aber mit den scharfen Augen eines detailverliebten Beobachters.

Es gibt aber nicht nur in Kunstwerke verpackte Gesellschaftskritik zu entdecken. Gefühle, Gedanken und Träume warten darauf
vom Betrachter entdeckt und individuell interpretiert zu werden. Jedem Strich, jedem Punkt, jedem Kreuz auf der vom
Künstler speziell präparierten Leinwand kann vom Betrachter eine Bedeutung zugesprochen werden, muss es aber nicht.

Viele Eindrücke fließen in ein Bild und ergeben ein Ganzes. Die Aussagen der Kunstwerke sind dabei nicht auf den ersten
Blick zu erkennen. Aber genau das macht die Kunst nach Auffassung des Künstlers aus. Seine Kunstwerke geben nicht
gleich alles preis. Die Kunst wird spannend, wenn der Betrachter beim ersten Hinschauen noch nicht weiß, wohin die virtuelle Reise
ins Kunstwerk führt. Der Betrachter kann die Kunstwerke Stück für Stück erarbeiten. Dabei ergeben sich oft überraschende „Aha-Effekte“
und neue Erkenntnisse. Die Bilder laden den Betrachter ein zum Dialog. Genau diesen Dialog will Hans Krakau. Der Künstler liefert
selbst keine einzelnen Erklärungsmuster für seine Kunstwerke. Alles liegt im Auge des Menschen, der vor dem Kunstwerk steht.
Jedes Bild, jede Skulptur von Hans Krakau lädt ein zur individuellen Erkundung der Details oder einfach nur zum Anschauen.
Jeder soll sich, so der Wunsch von Hans Krakau, auf seine eigene Art mit den Kunstwerken auseinandersetzen.

Der Künstler möchte mit seinen Bildern und Skulpturen zwar etwas Bestimmtes ausdrücken, möchte aber auf keinen Fall
auf das immer neue Spiel verzichten, dass die Werke seine Betrachter in eine ganz andere Richtung anregen, als ursprünglich vom Künstler geplant.

Schließlich will Krakau mit seinen Kunstwerken Gefühle und Regungen im Betrachter wecken. Dadurch wird seine Kunst zur authentischen Kunst.

Beeinflusst wird Krakau dabei durch verschiedene Kunstrichtungen, seinen Reisen und durch die Mythologie. Einer bestimmten
Kunstrichtung hat sich Krakau allerdings nicht verschrieben. Er bleibt Neuem aufgeschlossen und setzt bei seiner Arbeit vor
allem auf Gefühle. Die Gefühle, die er auch beim Betrachter auslösen will.